Gastbeitrag: „Der Seidenspinner“ von Robert Galbraith

12465118_1203470906349751_2029722969_oErschienen in: Blanvalet Verlag November 2014
Autor: Robert Galbraith
Originaltitel (Englisch): The Silkworm
Ausführung: Hardcover, S.672
ISBN: 978-3764505158
Preis: 19,99 € [D]
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Nach einem Jahr des Wartens beglückt uns Joanne K. Rowling mit ihrem zweiten Kriminalromane aus der Cormoran Strike-Reihe. „Der Seidenspinner“  (Originaltitel: „The Silkworm“), heißt es und erscheint erneut unter dem Pseudonym Robert Galbraith. Obgleich es sich um den zweiten Band der Reihe handelt, ließe sich die spannenden Verbrecherjagd Cormoran Strikes und seiner Assistentin Robin Ellacott auch ohne Kenntnis des ersten Bandes verfolgen.  

Der neue Fall des Privatdetektiv beginnt zunächst wenig aufsehenerregend: Eine schüchterne Frau erbittet die Hilfe Strikes, da ihr Ehemann, der Schriftsteller Owen Quine verschwunden ist. Der Fall erscheint völlig unspektakulär, handelt es sich bei Quine doch lediglich um einen mittelklassigen Autoren. Doch dann findet Strike Quine brutal ermordet auf. Verdächtige gibt es in großer Zahl, als das Manuskript von Quines letztem Werk auftaucht. In diesem hat viele seiner Mitmenschen auf grausame Art und Weise portraitiert und ihnen somit ein Motiv gegeben. Dass der Mörder das Manuskript kennen muss, zeigt sich, als Strike selbiges durchliest und feststellen muss, dass die Hauptfigur darin die gleiche Art und Weise ermordet wird wie Quine selbst.

Strikes neu gewonnener Ruhm aus seinem vorigen Fall ermöglicht ihm nun die Zeugen zu befragen, da alle unbedingt mit dem berühmten Detektiv sprechen möchten. Ihre Aussagen erweisen sich jedoch als verwirrender denn nützlich, hat doch jeder schnell seinen eigenen Hauptverdächtigen zur Hand. Zudem wollen die Aussagen nie richtig zusammen passen. Auch in diesem Band ermöglicht Rowling es ihren Lesern, munter mit zu raten und selbst auf die Spur des Täters zu kommen. Immer begleitet der Leser die beiden Ermittler, hat die Möglichkeit dieselben Schlüsse zu ziehen wie Strike und Robin.

Neben den Ermittlungsarbeiten rücken in diesem Band jedoch auch die Hauptcharaktere stärker in den Fokus. Ihre Konflikte sind ebenso spannend wie der Mord an Owen Quine. Robin und ihr Verlobter Matthew geraten zunehmend in Streit miteinander, da Matthew das Verständnis für Robins Wunsch, als Ermittlerin zu arbeiten, fehlt. Als es dann auch noch zu einem Todesfall in der Familie kommt, wird ihr Verlöbnis auf eine schwere Probe gestellt.  Doch nicht nur die Beziehung zwischen Robin und Matthew durchlebt ihre Krisen, auch Strike und Robin haben mit ihren Differenzen zu kämpfen. Robins Wunsch, mehr Verantwortung in der Detektei zu tragen, bringt schließlich ihr Leben in Gefahr. So lernt der Leser in diesem zweiten Band die Charaktere besser kennen und kann oft gar nicht anders, als mit ihnen zu sympathisieren und mit ihnen zu hoffen.

Dies macht das Buch in vielerlei Hinsicht fesselnd: Von der ersten bis zur letzten Seite erlaubt es, mit zu fiebern und mit den Charakteren zu leiden und zu lachen.

Gastbeitrag von Nadine

 

 

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