„Die Seiten der Welt – Nachtland“ von Kai Meyer

Erschienen in: Fischer FJB Verlag, August 2015
Ausführung: Hardcover, S. 592
ISBN: 978-3-8414-2166-1
Preis: 19,99 € [D]
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Der Kampf gegen die Akademie geht weiter. Furia und ihre Freunde versuchen das Sanktuarium zu finden und die Macht der drei Häuser zu zerstören. Doch es drohen neue Gefahren, denen selbst die Akademie nicht gewachsen ist. Die Gefährten müssen indess lernen einander und sich selbst zu vertrauen.

Mit „Nachtland“ veröffentlicht Kai Meyer den zweiten Band seiner Reihe „Die Seiten der Welt“. Dies ist bereits seine siebte Triologie. Zu seinen bekanntesten Reihen zählen „Die fließende Königin“ oder „Arkadien“.

Wie sein Vorgänger besticht der Band durch seine tolle Gestaltung. Das Blau der Schrift hebt sich leuchtend von seinem elefenbeinfabenden Hintergrund ab. Ansonsten ist das Buch eher schlicht gehalten, was jedoch sehr gut passt.

Dieses Mal wird die Geschichte aus den Perspektiven Furias, Pips, Cats, Isis‘, Summerbelles, Finnians sowie aus der Perspektive Rachelles, einer Tochter des Barons von Himmel, und Jims, einem Exlibro, geschildert. Dadurch wird die Geschichte sehr komplex. Kai Meyer knüpft mehrere parallele Erzählstränge, die er zum Ende gekonnt zusammenlaufen lässt. Durch die verschiedenen Perspektiven werden auch die anderen Figuren näher beleuchtet. Besonders Isis und Cat rücken mehr ind den Vordergrund, was mit Sicherheit noch für den letzten Band der Reihe von Bedeutung sein wird.

Die vielen Figuren, die diesen Band bevölkern sind so vielfältig, wie die Literatur selbst. Es kommen viele neue Charaktere hinzu, die vor allem durch ihre Gegensätzlichkeiten faszinieren. Ein gutes Beispiel dafür wären die Kallista Nassandra und Pandora, die jüngste Tochter des Barons von Himmel.

Dennoch liegt weiterhin der Fokus auf Furia, die noch vieles lernen muss. Im zweiten Band tritt sie in Verbindung mit ihrem Erbe der Rosenkreutz und verinnerlicht ihre Rolle als letzte Bibliomantin dieser Familie.

Mein Fazit:

Der Band war durch seine vielen Erzählstränge recht komplex, sodass ich meinte, ich würde nicht so schnell durch kommen. Am Ende las ich ihn jedoch fast in einem Stück durch (ab und zu musss man auch mal was essen). Kai Meyers Erzählstil macht Lust auf mehr. Kleine Andeutungen lassen bereits auf den dritten Band hoffen. Für mich ein gelungener zweiter Band, den ich jedem Freund von toller Fantasy, von Büchern und Literatur ans Herz legen will.

© Cover- und Zitatrechte liegen bei FJB Fischer

 

 

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